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Pressebericht von Pfingsten 2002
Flensburger Tageblatt

 

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Angetreten fürs Foto
 

Lindewitter Wehr
 
Lindewitt / lj – Zu einem eher außergewöhnlichen Dienst hatte der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Sillerup, Nico Marquardsen, seine Mannschaft zusammengerufen. Ein Fototermin war angesagt.

Rund 100 Feuerwehrmänner und -frauen, dabei auch die 35 Mitglieder starke Jugendfeuerwehr Lindewitt-Großenwiehe, waren dem Aufruf gefolgt. Nach dem Antreten der Wehr wurde unter Teilnahme des Lindewitter Bürgermeisters Reinhard Friedrichsen die von ihm überreichte und von der Gemeinde gestiftete Gemeindeflagge geweiht und von den Kameraden Günther Fleddermann und Jacob Christiansen gehisst.

Diesen außergewöhnlichen Dienst, zu dem fast alle Mitglieder der Wehr Sillerup erschienen waren, nahm der Bürgermeister und stellvertretende Amtmann dann auch zum Anlass, den auf der Generalversammlung gewählten stellvertretenden Wehrführer Thomas Asmussen zu vereidigen. Normalerweise geschehe das in der Gemeindevertretersitzung, doch Friedrichsen befand, dass solch ein Prozedere eigentlich zur Feuerwehr gehöre. Er wies darauf hin, dass ihn nicht nur die Wahl zum stellvertretenden Wehrführer mache, sondern auch die Vereidigung mit dem abgegebenen Versprechen, sich voll für die Belange der Wehr und des  Amtes einzusetzen.

Und Friedrichsen ist beruhigt: Beim Anblick solch einer starken Mannschaft sei er nicht bange um den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Lindewitt.

Wehrführer Nico Marquardsen ehrte vor versammelter Mannschaft Johannes Heinrich Petersen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Brandschutzehrenabzeichen in Silber am Bande.

Nach diesen offiziellen Handlungen ging es nun an den eigentlichen Dienst. Lorenz-Egon Jürgensen hatte den Auftrag übernommen, die Mannschaft zu fotografieren. Es wurden Tische, Bänke und Stühle bereitgestellt, auf denen sich die Kameraden aufstellten. Vorne kniete die Jugendwehr, dahinter saß die Ehrenabteilung, danach die aktiven Mitglieder mit der Reserveabteilung und den Anwärtern. Mehrere Brandschützer hatten schon ihre Töchter und Söhne dabei. Thomas Asmussen konnte auf Mitgliedschaft von drei Generationen verweisen, und Hans Günter Jensen zählt zwei Söhne und eine Tochter in der Wehr.

 

 

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