Angetreten fürs
Foto
Rund 100 Feuerwehrmänner und -frauen, dabei auch die 35 Mitglieder starke Jugendfeuerwehr Lindewitt-Großenwiehe, waren dem Aufruf gefolgt. Nach dem Antreten der Wehr wurde unter Teilnahme des Lindewitter Bürgermeisters Reinhard Friedrichsen die von ihm überreichte und von der Gemeinde gestiftete Gemeindeflagge geweiht und von den Kameraden Günther Fleddermann und Jacob Christiansen gehisst.
Diesen außergewöhnlichen Dienst, zu dem fast alle Mitglieder der Wehr Sillerup erschienen waren, nahm der Bürgermeister und stellvertretende Amtmann dann auch zum Anlass, den auf der Generalversammlung gewählten stellvertretenden Wehrführer Thomas Asmussen zu vereidigen. Normalerweise geschehe das in der Gemeindevertretersitzung, doch Friedrichsen befand, dass solch ein Prozedere eigentlich zur Feuerwehr gehöre. Er wies darauf hin, dass ihn nicht nur die Wahl zum stellvertretenden Wehrführer mache, sondern auch die Vereidigung mit dem abgegebenen Versprechen, sich voll für die Belange der Wehr und des Amtes einzusetzen.
Und Friedrichsen ist beruhigt: Beim Anblick solch einer starken Mannschaft sei er nicht bange um den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Lindewitt.
Wehrführer Nico Marquardsen ehrte vor versammelter Mannschaft Johannes Heinrich Petersen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Brandschutzehrenabzeichen in Silber am Bande.
Nach
diesen
offiziellen
Handlungen
ging es nun
an den
eigentlichen
Dienst.
Lorenz-Egon
Jürgensen
hatte den
Auftrag
übernommen,
die
Mannschaft
zu
fotografieren.
Es wurden
Tische,
Bänke und
Stühle
bereitgestellt,
auf denen
sich die
Kameraden
aufstellten.
Vorne kniete
die
Jugendwehr,
dahinter saß
die
Ehrenabteilung,
danach die
aktiven
Mitglieder
mit der
Reserveabteilung
und den
Anwärtern.
Mehrere
Brandschützer
hatten schon
ihre Töchter
und Söhne
dabei.
Thomas
Asmussen
konnte auf
Mitgliedschaft
von drei
Generationen
verweisen,
und Hans
Günter
Jensen zählt
zwei Söhne
und eine
Tochter in
der Wehr.

